Was sind Raummoden und wie wirken sie sich aus

Zwischen parallelen Wänden (Vor-und Rückwand, Seitenwände, Decke und Boden) bilden sich sogenannte stehende Wellen. Die Ausprägung ist abhängig vom Wandabstand und Beschaffenheit der Wände. Näherungsweise kann man diese Dröhnfrequenzen sogar berechnen wenn man die Abmessungen und die Beschaffenheit kennt, im Internet gibt es Modelle welche diese Berechnung durchführen.

 

Stehende Wellen machen sich durch ein Dröhnen im Bass bemerkbar, weil der Bass bei der betreffenden Frequenz viel lauter ist als die restlichen Basstöne. Zusätzlich klingt diese Bassenergie vergleichsweise langsam ab, das Bass "wummert" dann noch lange nach und wirkt langsam.

 

Als wenn das nicht schon genug wäre, gibt es neben Bassüberhöhungen auch Auslöschungen. Bei diesen Frequenzen wird der Bass regelrecht verschluckt, ist bei der betreffenden Frequenz also zu leise.

 

In der Folge ergibt sich an der Abhörposition ein Bassfrenzquenzgang geprägt von Bergen und Tälern (siehe Abbildung) anstelle eines linearen Frequenzganges:

Ein Subwoofer in einem geschlossenen oder bassreflex-unterstützten Gehäuse strahlt die Bassenergie kugelförmig in alle Richtungen. Dadurch werden alle drei Hauptresonanzen zwischen Vor-und Rückwand, den Seitenwänden sowie Decke und Boden angeregt. Dabei ist es egal ob sich die Membran vorne, hinten, an der Ober- oder Unterseite des Subwoofergehäuses befindet, sie alle strahlen kugelförmig.

 

Unser MusikBass nach dem RiPol-Prinzip nach Axel Ridtahler stahlt die Bassenenergie vornehmlich nach vorne, und um 180 Grad Phasenverschoben nach hinten ab, wodurch sich die Anregung der Dröhnfrequenzen merklich verringern lässt. Eine Erläuterung der Vorteile des Prinzips finden Sie unter "Der MusikBass - Vorteile".